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1986 - 1988
Quantitative Untersuchungen zur Erfassung der Exposition im Bereich der Fotochemikalien;

Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamtes, Berlin Im Rahmen des Forschungsvorhabens werden die heute angewandten fotografischen Entwicklungsverfahren, die eingesetzten Negativmaterialien (z.B. Reprografie, Röntgen) und Fotopapiere mit ihrer chemischen Zusammensetzung dargestellt. Innerbetriebliche wie außerbetriebliche Behandlungs- und Recyclingverfahren sind gemäß dem Stand der Technik und des Wissens aufgeführt, ihre Effizienz wird diskutiert. Zu jedem ermittelten Stoff (zur Zeit etwa 300) liegt ein Datenblatt vor, auf dem alle wichtigen toxikologischen und ökologischen Informationen zusammengestellt sind. Insbesondere bei der Betrachtung sehr sensibler Bereiche, wie z.B. die Zusammensetzung von Emulsionsschichten auf Fotopapieren war eine intensive Kooperation mit namhaften Firmen der Fotobranche gegeben.

1988 - 1990
Untersuchungen zur Erfassung der Umweltexposition von Chemikalien im Bereich Druck/Grafik/Kopierwesen;

Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamtes, Berlin Im Forschungsvorhaben wurden alle wichtigen toxikologischen und ökologischen Daten zu etwa 1.000 bekannten Druckereichemikalien (EinzelSubstanzen mit CAS-Nummer) sowie ihr Anwendungsbereich, ihre Funktion und zahlreiche weitere Informationen zusammengestellt. Mögliche Gefahren für Mensch und Umwelt, die von Druckchemikalien ausgehen werden diskutiert.

1990 - 1992
Untersuchungen zur Erfassung der Umweltexposition von Chemikalien der Papierindustrie;

Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamtes, Berlin Die Untersuchung befaßt sich mit den Stoffen, die in unterschiedlichsten Papieren eingesetzt werden. Naturgemäß lag dabei der Schwerpunkt auf der Zusammensetzung von Spezialpapieren, wie z.B. Selbstdurchschreibepapiere, Thermopapiere und für unterschiedlichste Einsatzzwecke hersgestellt beschichtete und behandelte Papiere. Eine intensive Kooperation mit Herstellerfirmen solcher "sensibler" Papiere führte erstmals zu einer detaillierten ökologischen und toxikologischen Bewertung vieler Inhaltsstoffe. Auf der Basis von Literaturstudien, Firmengesprächen und eigenen chemisch-analytischen Untersuchungen wird eine Einschätzung potentieller Gefahren für Mensch und Umwelt gegeben. Zu jedem Papierinhaltsstoff wurden umfangreiche chemisch/physikalische, toxikologische und ökologische Fakten in einer Datenbank zusammengestellt.

1991 - 1992
Abfallverhalten neuartiger Batterien

Forschungsvorhaben im Auftrag des Umweltbundesamtes, Berlin Im Rahmen dieses Vorhabens werden alle heute "gängigen" sogenannten Gerätebatterien übersichtlich mit Inhaltsstoffen, Marktdaten, Entwicklungstrends und mit ihren Umweltproblemen dargestellt. Zu 22 Primär- und 15 Sekundärbatterietypen werden Informationen zur Leistung und zu ihren bevorzugten Einsatzbereichen gegeben. Auf Möglichkeiten zur Vermeidung von Batterien wird hingewiesen. Erprobte, realisierte und projektierte Recyclingverfahren werden ausführlich vorgestellt, ebenso die verschiedenen Entsorgungswege und gesetzlichen Rahmenbedingungen. Aspekte der Rücknahme von Altbatterien im Rahmen einer freiwilligen Selbsverpflichtung der Hersteller, ihre Effektivität und überprüfbarkeit werden untersucht. Vorschläge zur Verbesserung der derzeitigen Situation werden unterbreitet.

1992 - 1993
Verwertung und Entsorgung gebrauchter Fixier- und Entwicklerbäder;

Forschungsvorhaben im Auftrag des hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Bundesangelegenheiten. Diese Untersuchung befaßte sich mit der Frage, welche Verfahren zur Behandlung verbrauchter Fotobäder als Verwertungs- und welche als Entsorgungsverfahren einzustufen sind. Zahlreiche Entsorger wurden besucht, die Verfahren bewertet und diskutiert. Die Ergebnisse sind in einen Erlaß des Ministeriums eingeflossen, der zur verwaltungstechnischen Vereinfachung von Genehmigungsverfahren und Verwertungsanfragen führte.

1992 - 1994
Untersuchung zur Erfassung der Umweltexposition von Chemikalien der metallbearbeitenden Industrie;

Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamtes, Berlin Der Projektbericht berücksichtigt wesentliche Aspekte zu Kühlschmierstoffen, zum Thermischen Spritzen, zu Dünnschichttechnologien oder zum Auftragschweißen. Die gesetzlichen Vorgaben sind zusammengefaßt, heute bekannte Technologien werden beschrieben, ihre wirtschaftlichen Einsatzbereiche, Anwendungsgrenzen und die jeweiligen Emissionsquellen sind dargestellt. Mehr als 1.600 EinzelSubstanzen werden z.B. in Kühlflüssigkeiten, Beschichtungspulvern, Werkstoffüberzügen, Schweißgasen oder Betriebsmitteln eingesetzt. Zu jedem dieser Stoffe bietet der Forschungsbericht ein Datenblatt mit Informationen zu dessen Funktion, seinem Anwendungsbereich und zum Verfahren, in dem er eingesetzt wird. ökologische, toxikologische und physikalisch/chemische Daten liefern Anlagenbetreibern, Entwicklungsbüros und Behörden wichtige Grundlageninformationen.

1993
Mitarbeit an der Untersuchung zur Beurteilung der stofflichen Verwertbarkeit von Verkaufsverpackungen mit chemisch-technischen Füllgütern in Anlagen des Dualen Systems

Untersuchung im Auftrag der RWTüV Anlagentechnik GmbH, Essen Die Untersuchung sollte klären, welche Verkaufsverpackungen mit welchen Inhalten nach bestimmungsgemäßer Entleerung vom Dualen System Deutschland zur weiteren Verwertung angenommen werden können und welche nicht.

1994 - 1995
Untersuchungen zur Erfassung der Umweltexposition von Chemikalien der Farben- und Lackindustrie;

Forschungsvorhaben im Auftrag des Umweltbundesamtes Berlin Die "Untersuchung zur Erfassung der Umweltexposition von Chemikalien der Farben- und Lackindustrie" betrachtet die Branche aus einem ökologischen Blickwinkel. Das Vorhaben stellt die heute bekannten Produktions-, Verarbeitungs-, Verwertungs- und Entsorgungsverfahren aus diesem Bereich dar und faßt die dabei verwendeten Stoffe entsprechend ihrer jeweiligen Funktion zusammen. Fast 1.800 Einzelstoffe bieten sich als Rezepturbestandteile moderner Produkte an, die von der traditionellen Holzlasur bis zu kompliziert aufgebauten Mehrkomponentenlacken für "High-Tech-Anwendungen" reichen. Zu jedem dieser Stoffe gibt es ein Datenblatt das neben Informationen zu Funktionen und Anwendungsbereichen physikalisch-chemische, toxikologische und ökotoxikologische Daten enthält. Welche Lacke für welche Anwendungen geeignet sind, in welcher Form sie verarbeitet werden, welche Bestandteile ihnen zugrunde liegen oder ob sie recyclebar sind, zeigt der Bericht. Zu kontrovers diskutierten Aspekten über Möglichkeiten und Grenzen thermischer und stofflicher Verwertung von Farben und Lacken werden Zahlen und Fakten vorgelegt, die fundierte Bewertungen erlauben. Kostenrechnungen und Mengenabschätzungen werden durchgeführt. Die Umweltverträglichkeit der Produkte wird über alle wichtigen Stadien ihres Lebensweges - von den Rohstoffen über die Herstellung und Verwendung bis zur Entsorgung - beschrieben.

1994 - 1997
Umweltexposition Alter Stoffe; Exemplarische Erfassung der Umweltexposition ausgewählter Kautschukderivate bei der bestimmungsgemäßen Verwendung in Reifen und deren Entsorgung;

Forschungsvorhaben im Auftrag des Umweltbundesamtes Berlin Im Rahmen der Untersuchung werden die in der Kautschukindustrie eingesetzten Stoffe erfaßt und nach einer geeigneten Auswahl genauer untersucht. Neben einer branchenspezifischen Erhebung, die möglichst alle Substanzen berücksichtigen wird, die bei der Herstellung von Kautschukprodukten eingesetzt werden, liegt ein Schwerpunkt der Untersuchung auf der Ermittlung von Umweltexpositionen ausgewählter Kautschukadditive bei der bestimmungsgemäßen Verwendung in Reifen. Nach INFU-Berechnungen gelangen in der Bundesrepublik alleine über den Abrieb von PKW-Reifen jährlich etwa 60.000 Tonnen Gummibestandteile diffus in die Umwelt. Anhand zahlreicher chemisch-analytischer Untersuchungen werden die Lebenswege relevanter Stoffe nachvollzogen und mögliche Umweltexpositionen quantitativ und qualitativ ermittelt. Bisher gibt es nur wenige Literaturangaben, die sich mit den Umweltwirkungen von Kautschukadditiven befassen. Die fehlende Kenntnis über deren Zahl und Art oder über deren Transformationsprodukte beim bestimmungsgemäßen Gebrauch oder der Produktentsorgung haben bisher nur zu punktuellen Untersuchungen geführt, die keineswegs in der Lage sind, eine tragbare Abschätzung der Umweltexposition und der Umweltgefahren zuzulassen.

1994 - 1997
Gesamtökologischer Vergleich grafischer Papiere.

Forschungsvorhaben im Auftrag des Umweltbundesamtes, in Kooperation mit dem Institut für Energie und Umweltforschung (IFEU), Heidelberg Im Rahmen des Forschungsprojektes "Gesamtökologischer Vergleich graphischer Papiere" erstellt das INFU in Zusammenarbeit mit dem IFEU-Institut, Heidelberg eine Lebensweganalyse der im Papierherstellungsprozeß verwendeten Faserstoffe und Hilfsstoffe. Die angewendete ökobilanzmethode ist an die derzeit erarbeitete ISO-Norm angelehnt. Der Lebensweg der Einsatzstoffe wird hierbei über die Vorketten, d.h. die vorgelagerten Prozesse, zurück bis zu den Rohstoffen verfolgt. Um die Anzahl der zu berücksichtigenden Vorketten eines Papierbestandteiles auf ein sinnvolles und gesetzlich abgesichertes Maß zu reduzieren, werden Abschneidekriterien angewendet.

1995 - 1996
Untersuchung von 15 Fotolaboren und Röntgenabteilungen bezüglich Vermeidung, Verminderung und Verwertung gebrauchter Fotochemikalien.

Untersuchung im Auftrag des Umweltministerium Baden-Württemberg Das Umweltministerium Baden-Württemberg finanziert aus Mitteln der baden-württembergischen Landesabfallabgabe das Untersuchungsprogramm. Dabei werden in enger Abstimmung mit Betrieben und zuständigen Fachbehörden die organisatorischen und technischen Möglichkeiten zur Vermeidung und Verwertung der anfallenden Abfälle untersucht. Um die Problematik des einzelnen Betriebes möglichst vollständig zu erfassen, betrifft dies nicht allein abfallabgabenpflichtige Abfälle, sondern auch sonstige im Einzelfall relevante Abfälle und betriebliche Abwässer. Die festgestellten Möglichkeiten zur Abfallvermeidung und -verwertung werden von den Fachgutachtern nun unter den konkreten Randbedingungen des Betriebs bezüglich der technischen Machbarkeit, der Wirtschaftlichkeit sowie anhand ökologischer Kriterien bewertet. Auf dieser Basis erarbeitet das INFU Maßnahmeempfehlungen, die zusammen mit allen über den untersuchten Betrieb erhobenen Daten und Informationen in einem Einzelgutachten niedergelegt werden. Dieses Einzelgutachten steht dann Betrieb und Behörde zur Verfügung.

1996
Beratung und Information zur Vermeidung und Verwertung abgabepflichtiger Abfälle (BIVA); Kosten- und Abfallreduktion in Druckereien; Erstellung von Infoblättern und Adreßlisten.

Beratung im Auftrag der Hessischen Industriemüll Technologie GmbH, Wiesbaden Interessierte Druckereien sollen kostenlos über die betriebsspezifischen Möglichkeiten ausgewählter Abfallvermeidungs- und -verwertungsmaßnahmen für einzelne Druckereibereiche unterrichtet werden. Die Berater sollen durch vorab zu erstellende Infoblätter, Adreßlisten und eine Checkliste unterstützt werden. Die Projektarbeiten des INFU betreffen die Erstellung der Arbeitsmaterialien, d.h. die Erstellung von Infoblättern und Adreßlisten, sowie die Diskussion dieser Materialien innerhalb eines Arbeitskreises, zusammengesetzt aus qualifizierten Beratern sowie Vertretern des Landesverbandes Druck und der Berufsgenossenschaft. Zu den Themen Filmentwicklung, Druckplattenentwicklung, Fixierer, Feuchtmittelzusätze und Druckhilfsmittel werden Infoblätter erstellt, die neben einer Beschreibung der anfallenden Abfallarten einen Maßnahmenkatalog über ökonomisch und ökologisch sinnvolle Vermeidungs- und Verwertungsmaßnahmen mit ihren spezifischen Anwendungsbereichen und -grenzen enthalten. Hierbei werden die jeweiligen Auswirkungen auf die Kostensituation berücksichtigt. Die den Infoblättern beigefügten Anhänge sollen Listen enthalten mit Hinweisen zur Gefahrstoffverordnung, zur rechtmäßigen Entsorgung und zur ordnungsgemäßen Lagerung von Produkten und Reststoffen, sowie Bezugsadressen und Produktlisten für empfohlene abfallarme Produkte, Recyclingverfahren oder Dienstleistungen und deren Kosten.

1996 - 1997
Batteries for Consumer Goods.

Untersuchung im Auftrag der Europäische Kommission, Brüssel, Belgien in Kooperation mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, Heidelberg
In dem Projekt sollen Kriterien für ein europaweites ökolabel für Batterien, vergleichbar mit dem "Blauen Engel" in Deutschland, erarbeitet werden.
Part des INFU ist es, ökobilanzen für verschiedene Batterietypen zu erstellen. Die Lebensphasen einer Batterie sind im wesentlichen:

  • Rohstoffgewinnung
  • Vorfabrikation von Einzelteilen
  • Batterieherstellung
  • Handel/Industrie
  • Verbraucher
  • Recycling/Entsorgung
Die Schwerpunkte der Untersuchungen werden auf der Batterieherstellung und auf der Recycling- und Entsorgungsproblematik liegen.

1997-1998
Verfahrensvergleich von Anlagen zur Behandlung/Entsorgung von photographischen Abfällen/Abwässern aus ökologischer und ökonomischer Sicht

Gutachten für die Fa. Sonderabfall-Management GmbH (SAM), Mainz Das Gutachten basiert auf der überlegung, eine unmittelbar brauchbare, kurze und klare Entscheidungshilfe für den Praktiker zur Verfügung zu stellen. Die rheinland-pfälzischen Abfallerzeugern zugänglichen Verfahren zur Vermeidung, Verminderung, Behandlung und Entsorgung von Abfällen und Abwässern aus Fotolabors werden verglichen und beurteilt. Dies erfolgt in engster Zusammenarbeit mit den Anbietern solcher Verfahren. Einzelberatungen von Abfallerzeugern sind auf der Basis des Gutachtens geplant, entsprechend sind Aussagen zur Art und dem möglichen Behandlungs-/Entsorgungsspektrum der Abfälle aus den verschiedensten fotografischen Prozessen notwendig. Eine Checkliste wird es jedem Abfallerzeuger leicht machen, die für ihn relevanten Abschnitte, Fakten, Vorgaben und geeigneten Verwertungs-/Entsorgungsmöglichkeiten zu finden. In Fragenform z.B. zur Branche, zur Betriebsgröße (z.B. verarbeitete Film- und Papierfläche), zu den eingesetzten Verfahren, zu vertraglichen Bindungen etc. wird der Leser des Gutachtens zu den für ihn wichtigen Aspekten geführt, die Unternehmen werden so eher bereit sein, einen solchen "Leitfaden" zu nutzen.

1998
Zusammenstellung von Stoffmitgliederlisten zu Stoffgruppenbegriffen im Rahmen der "Verwaltungsvereinbarung über den Aufbau und die Pflege eines gemeinsamen zentralen Stoffdatenpools des Bundes und der Länder (VV GSBl)

Untersuchung im Auftrag des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, Halle (Saale) Im Rahmen der Untersuchung werden Daten zu Kühlschmierstoffen und Kühlschmierstoffprodukten erhoben.

1998-1999
Beratung von Krankenhäusern, Druckerei und Fotolaboren zur Entsorgung besonders überwachungsbedürftiger Abfälle aus der Röntgenbildentwicklung und dem Reprobereich

Untersuchung im Auftrag der Fa. Sonderabfall-Management GmbH (SAM), Mainz

1999
Prüfung von Entwicklungsgeräten für den Röntgenbereich

Untersuchungen der Anlagen nach den Vorgaben des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt), Berlin zur Zertifizierung der Geräte für die Zulassung nach Anhang 53 (Abwasserbelastung durch die Silberhalogenidfotografie) der Allgemeinen Verwaltungsvorschriften.
Die Prüfung soll zeigen, ob die Geräte in der Lage sind, die Silberemissionen so klein zu halten, dass im alltäglichen Betrieb die Vorgaben des Anhangs 53 sicher eingehalten werden können.
Auftraggeber: Agfa AG. Als erstes Gerät, das die o.g. Bedingungen sicher einhält wurde eine CURIX-Entwicklermaschine zertifiziert.

1999
Prüfung von Elektrolysegeräten zur Entsilberung von Waschwässern in Fotolaboren

Untersuchungen der Anlagen nach den Vorgaben des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt), Berlin zur Zertifizierung der Geräte für die Zulassung nach Anhang 53 (Abwasserbelastung durch die Silberhalogenidfotografie) der Allgemeinen Verwaltungsvorschriften.
Die Prüfung soll zeigen, ob die Geräte in der Lage sind, die Silberemissionen so klein zu halten, dass im alltäglichen Betrieb die Vorgaben des Anhangs 53 sicher eingehalten werden können.
Auftraggeber: Dewappa Die ersten Elektrolysegeräte befinden sich zur Zeit in der Prüfung.

1998-2000
Erstellung von "Emission Scenario Documents (ESDs)" in den Branchen Fotoindustrie, metallbearbeitende Industrie, Druckereien und Kautschukindustrie zur Bewertung der Exposition alter und neuer Stoffe

Untersuchung im Auftrag des Umweltbundesamtes, Berlin.
Mit dem 1994 von der EU-Kommission vorgelegten und 1996 überarbeiteten Technical Guidance Document (TGD) wird das Ziel einer besseren Risikoabschätzung für neue und alte Stoffe verfolgt. Hauptkriterium ist die zu erwartende Umweltkonzentration des Stoffes (Predicted Environmental Concentration, PEC). Für jeden relevanten Stoff ist eine Predicted No effect Concentration (PNEC) - ein Wirkungswert - jeweils für die Kompartimente Wasser, Boden, Sediment, Luft festzulegen. Die Expositionsabschätzung wird dann für einen realitätsnahen, im Zweifel ungünstigsten Fall, durchgeführt. Die möglicherweise im Wasser auftretende Konzentration wird z.B. mit den dann zu erwartenden Wirkungen auf aquatische Mikroorganismen in Relation gesetzt. Die vorgesehene Untersuchung soll insbesondere dazu dienen die derzeitige Datenlage zu verbessern und vorhandene Daten soweit aufzuarbeiten, daß ein branchenweites ESD für möglichst viele emissionsrelevante Teilprozesse erstellt werden kann. Wesentliche Aufgabe der Erstellung von ESDs ist die Ermittlung eintragsrelevanter technologischer Prozesse der zu betrachtenden Branchen in die Hydrosphäre. Darauf aufbauend werden repräsentative generische Emissionsszenarien definiert.

2001-2003
Untersuchungen zur Erfassung der Umweltexposition von Chemikalien der Textilveredelungs-Industrie;

Forschungsvorhaben im Auftrag des Umweltbundesamtes Berlin

2002 – 2005
Wiederverwendung von Möbeln als Beispiel der regionalen Kreislaufwirtschaft,

Forschungsschwerpunkt „Nachhaltiges Wirtschaften: Möglichkeiten und Grenzen von neuen Nutzungsstrategien“ Forschungsvorhaben im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Berlin




      

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